Reisen nach Ostpreußen

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Reisen nach Ostpreußen - kommen Sie mit uns in das "Land der Dunklen Wälder und kristallnen Seen". Dabei bereisen wir alle drei Teile des ehemaligen Ostpreußen:

Südostpreußen mit Masuren, dem Ermland und dem Oberland. Dieser flächenmäßig grötße Teil Ostpreußens gehört heute zu Polen. Lernen Sie hübsche Freienorte wie Nikolaiken (Mikolajki), Lötzen (Gizicko) oder Sensburg (Wegerzeweo) kennen. Besuchen Sie mit uns geschichtsträchtige Orte und Kleinodien der Architektur wie Danzig, Heilige Linde, die Wolfschanze oder das ehemalige Gut der Familie Lehndorff in Steinort. Erleben Sie die einmalige Natur im Land der tausend Seen, die größten davon sind der Mauersee und der Dargeinensee. Malerisch ist eine Schiffsfahrt von Nikolaikan nach Rucziane Nide/Niedersee oder eine Stakenfahrt auf der Kruttinna. Am Abend erleben Sie eine temperamentvolle Folkloreshow in Kaschubien oder eine Masurische Bauernhochzeit.

Weiter geht unsere Rundreise in das nördliche Ostpreußen mit dem Samland, der Elchniederung und der Rominter Heide. Hier, in der heute zur Russischen Föderation gehörenden "Oblast Kaliningrad", liegt auch die einstige Hauptstadt Ostpreußens: Königsberg, heute Kaliningrad. Besuchen Sie den wiedererrichteten Dom mit der neuen in Deutschland gefertigten Orgel, das größte Instrument im Ostseeraum. Oder bestaunen Sie bei einer Stadtführung die gotischen Stadttore und Verteidigungsanlagen wie das restaurierte Königstor, das Sackheimer Tor und das Friedländer Tor. Bei einer Rundfahrt durch das sanfthügelige Ermland besuchen wir Rauschen/Svetlogorsk an der waldbestandenen ostpreußischen Ostseeküste, heute wieder ein schöner Ferienort mit hübschen Hotels und Gästehäusern, vielen kleinen Restaurants, Cafe´s und urigen Biergärten. Weiter geht es nach Palmnicken/Jantarnyj wo der für Ostpreußen typische Bernstein gefunden wird. Beim Besuch einer Bernsteinmanufaktur haben Sie auch Gelegenheit, den Bernsteinkünstlern bei ihrer filigranen Arbeit über die Schulter zu schauen. In Pillau, dem heutigen Baltijsk,  besuchen Sie den gepflegten Soldatenfriedhof-ein Ort des Gedenkens an alle Opfer der vergangenen Kriege. Nachdem wir Cranz/Zelenogradsk passiert haben, führt ein anderer Tagesausflug auf die Kurische Nehrung - eine ca. 100 km lange Landzunge die das Kurische Haff von der Ostsee trennt und den Besucher durch eine einmalige Naturlandschaft mit den höchsten Wanderdünen Europas beeindruckt. Bei Rossitten besuchen wir die einst von Johannes Thienemann gegründete Vogelwarte, seinerzeit die erste ornithologische Beobachtungsstation der Welt. Mit atemberaubenden Ausblicken über die Wanderdünen, die glitzernde Ostsee und das Kurische Haff werden Sie für den etwas mühevollen Aufstieg auf die mehr als 60 m hohe Epha-Düne, die größte noch frei wandernde Sanddüne der Kurischen  Nehrung, belohnt. 

Weiter östlich besuchen wir die ehemaligen Kreise Tilsit, Tilsit Ragnit und die Elchniederung. In Tilsit, dem heutigen Sovetsk, kann man bei einem Gang durch die ehemalige Steinstraße die einstige Schönheit der frühren östlichsten Großstadt Deutschlands erahnen. Bei unseren Rundfahrten besuchen wir im Kreis Tilsit -Ragnit u.a. Ragnit/Neman, Ober- und Untereißeln, die sanfthügelige Landschaft an der Memel und natürlich auch Breitenstein oder Kraupischen, mit dem sehenswerten Heimatmuseum von Juri Userzov. Im Kreis Elchnierung stehen Kreuzingen, Heinrichswalde/Slawsk, Groß Friedrichsdorf, Neukirch und Weidenau auf dem Besuchsprogramm. Aber unsere Reisen führen auch weiter über die Sköpener Brücke in die Gebiete nördlich der Gilge über Sköpen, Kuckerneese,  Herdenau, Karkeln, Inse, zum Jagdschloss Pait, weiter über Milchhof, Alt-Dümpelkrug, Rautersdorf, Bretterhof nach Rautenburg und zurück nach Tilsit.. In Gumbinnen/Gusew besuchen wir natürlich die restaurierte Salzburger Kirche und das wiedererstellte Fresko von der Ankunft der Salzburger in Ostpreußen in der Aula des früheren Friedrichgymnasiums, einer heutigen landwirtschaftlichen Fachschule. Gusew stellt heute unter den kleineren Städten im russischen Teil  Ostpreußens eine Besonderheit dar: die Stadt kann mit einer vergleichsweise prosperierenden Wirtschaft und als Folge davon mit entsprechenden städtebaulichen Veränderungen und Verschönerungen aufwarten. Hier wurde endlich begonnen, den heutigen russischen Einwohnern der Oblast kaliningrad bessere Lebensbedingungen in der Stadt zu bieten. Ein zartes Pflänzchen des Aufbruchs, von dem wir hoffen, dass es gedeihen möge. Bei Ausflügen in der Gegend um Gumbinnen sind die Höhepunkte der Besuch des ehemaligen weltbekannten Gestüts in Trakehenen und eine Rundfahrt durch die einmalige Rominter Heide - ein urwüchsiges Waldmassiv mit kleinen Bächen, an denen Biberburgen von einer intakten Natur künden, undurchdringlichem Urwald und romantischen glasklaren Seen. Versäumen Sie nicht ein Picknick bei Familie Sajac, die heute im ehemaligen Forstamt Warnen (heute Ozerki) am Rande der Rominter Heide lebt und dort eine Landwirtschaft betreibt. Der von der Hausfrau zubereitete "Bortsch", eine deftige ukrainische Kohlsuppe mit viel Schmant, ist legendär. Zur Verdauung gibt es einen echten "Samogon" - ein Selbstgebrannter vom Hausherrn.

Der nördlichste Teil Ostpreußens, das ehemalige Memelland, gehört heute zu Litauen. Hier erwarten den Besucher hübsche Frienorte auf der Kurischen Nehrung wie Nidden/Nida oder Schwarzort/Joukrante. Mit zahlreichen kleinen Hotels und Gästehäusern, vielen hübschen Restaurants und Straßencafés bieten sie ein perfektes Angebot für den Urlaub. Den kann man auf der Kurischen Nehrung auf die unterschiedlichste Weise gestalten: beim Sonnenbad am scheinbar endlosen feinsandigen fast menschenleeren Ostseestrand, Wandern durch den hügeligen Dünenwald oder bei Radtouren auf gut ausgebauten Radwegen zwischen den einzelnen Ferienorten zwischen Ostsee und Kurischem Haff. Weiter nördlich liegt Klaipeda, das einstige deutsche Memel. Lohnend ist ein Spaziergang durch die hübsch restaurierte Altstadt, deren Zentrum der Theaterplatz mit den "Ännchen-von-Tharau-Brunnen" bildet. Gute Verkehrsanbindung mit Deutschland hat Klaipeda durch zwei annähernd tägliche verkehrende Fährrouten nach Kiel und nach Sassnitz. Weniger bekannt ist die noch ruhige Gegend am Ostufer des Kurischen Haffs mit originellen gediegenen kleinen Hotels wie das "Sturmu Svyturis" in Sturmai und wunderschönen Landstrichen wie das Windeburger Eck bei Vente oder das Dörfchen Minjia/Minge am gleichnamigen Fluss im Memeldelta. Eine Gegend weitab von Alltagshektik, die man am besten per Fahrrad oder Kanu erkundet.

Besuchen Sie Ostpreußen und lassen Sie sich verzaubern von atemberaubenden Landschaften, spannungsvollen Kontrasten, historischen Meilensteinen und gastfreundlichen Menschen! Wytami-Dobro Poshalowatsch-
 

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